Kapelle
in Fahrland Studie Einer Kapellenerweiterung
Die charmante
Backsteinkapelle soll so erweitert werden, dass ihre Qualitäten
bewahrt werden können. Die Dachform, das Portal und die Seitenwände
des alten Gebäudes bleiben unverändert erhalten. Der rückseitige
Giebel wird abgebrochen. Unter Verwendung der alten Ziegel wird
die Seitenwand so verlängert, dass sie auf der Ostseite einen
Hof umschließt, der als Vorplatz dient. Die Dachfläche
löst sich aus dem Giebeldach und formt ein leichtes Vordach
über dem neuen Eingang, der aus einer öffnenbaren Glaswand
besteht.
Durch die Umverlegung
des Eingangs entsteht ein Rundgang durch das Gebäude. Im Hof
sammeln sich die Besucher und finden unter dem Vordach Schutz vor
Regen. Nach der Trauerfeier wird das Portal der alten Kapelle geöffnet
und die Trauergesellschaft verlässt das Gebäude durch den
ehemaligen Eingang.
Der Hof bietet sich darüber hinaus als feierlicher Ort für
Urnenübergaben an. In der Hofwand ist ein Kolumbarium untergebracht.
Auftraggeber
Grünflächenamt Potsdam AutorNikolaus
Knebel und Henning von Wedemeyer Planung 2007
Größe 200 qm Leistungsphasen 1-2 HOAI concept
& design