Der Neubau ist als höhengestaffelter Baukörper konzipiert, bestehend aus einem gläsernen Flachbau und einer auf dem Flachbau aufgesetzten hölzernen Gebäudehülle, die den neuen „Kleinen Ballsaal“ umschließt.
Der Neubau schreibt die Abfolge von horizontalen und vertikalen Gebäudeteilen auf der Bismarckhöhe fort und bildet auf der Südostseite, die schon früher wegen des schönen Ausblicks eine wichtige Bedeutung hatte, eine neue Schauseite aus.
Während der bestehende eindrucksvolle Große Ballsaal in seiner Dimension kaum nach außen in Erscheinung tritt, wird mit dem Kleinen Ballsaal das Gebäudeensemble um ein markantes Stück Architektur erweitert, welches in der Lage ist, die Außenwirkung der Anlage in angemessener Weise zu erneuern.
In Anlehnung an die historische Bauweise des Kleinen Ballsaals, und insbesondere um einen starken Bezug zum baumbestandenen Außenraum des Bismarckhöhen-Plateaus zu schaffen, soll der Neubau wieder als Holzkonstruktion errichtet werden. Mit einer lichtdurchlässigen Hülle aus Gittertragwerken, die eine der natürlichen Schönheit der Umgebung hingewandte Atmosphäre schafft, wird dem nach innen gerichteten, von massiven Wänden umschlossenen Großen Ballsaal ein neuer Saal an die Seite gestellt, der das Ensemble mit seiner lichten Wirkung und einem fließenden Übergang von innen nach außen um neue räumliche Situationen bereichert.
|